Balance zwischen Geist und Materie

Der bevorstehende Aufstiegsprozess vollzieht sich, nach meiner Wahrnehmung, so, dass unser Leib mit aufsteigen wird, wir diesen also mit in die höheren Bewusstseinsdimensionen nehmen werden. Als dahingehende Vorbereitung ist es für uns wichtig, unseren Leib möglichst weit zu entgiften und gesund zu halten. Denn damit unser Leib mit aufsteigen kann, muss er schließlich vollständig durchlichtet werden, also feinstofflich (um-)gewandelt werden. Demnach ist es für Menschen, die sich bewusst spirituell weiterentwickeln möchten, um den Aufstiegsprozess mit vollziehen zu können, entscheidend, die geistige, die seelische und die leiblichen Bereiche mit in diesen Vorgang einzubeziehen. Ich erlebe es allerdings nicht selten, dass spirituelle Menschen sehr viel auf geistiger Ebene und oder seelischer Ebene arbeiten, aber die materiell-leibliche Ebene vernachlässigen. Mit der Materiellen Ebene meine ich hierbei nicht nur unseren Leib, sondern die gesamte Materie. Daher beobachte ich nicht nur, dass jene Menschen ihren Leib hinten anstellen, sondern auch generell das materielle Leben.

Natürlich ist die gesamte Schöpfung geistigen Gesetzen unterworfen und findet ihren Ursprung im Geist. Dennoch haben wir uns freiwillig dazu entschlossen, uns derart zu verdichten, um eben auch das materielle Leben zu erfahren und nach bestem Wissen und Gewissen immer mehr göttlich auszurichten. Gerade in diese dichten und schweren Bereiche wollten wir mehr Licht und Göttlichkeit hineinbringen. Natürlich ist es dazu zunächst erforderlich geistig an sich zu arbeiten und auch aus unserem Geist heraus zu wirken, um unsere eigene Göttlichkeit hier immer besser entfalten und leben zu können. Dennoch verpufft die geistig getane Arbeit mehr oder weniger, wenn wir dem nicht auch reale Taten folgen lassen. Für unseren Leib ist die Umstellung mit auf eine höher schwingende Ebene zu gehen, die größte Herausforderung. Daher ist es eben besonders wichtig, diesen nicht zu vergessen. Ganz entscheidend in dieser Zeit ist also, dass wir uns immer wieder ganz bewusst erden, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.


Ebenfalls sollten wir auch praktische Schritte in Richtung eines Lebens der eigenen Göttlichkeit unternehmen. Das heißt, dass wir uns z.B. beruflich auf Herz und Nieren prüfen mit Fragen wie: lebe ich schon in Richtung meiner Berufung? Strebe ich schon in Richtung meiner Bestimmung?

Ist dem nicht so, sollten wir wirklich konkrete Planungen anstellen, wie wir uns stückchenweise immer mehr in diese Richtung entwickeln können, welche konkreten Schritte wir gehen können, um unserem Ziel immer näher zu kommen. Das Gleiche gilt für die Heilung unseres Leibes, auch hierbei zählen letztlich unsere Taten: wie ernähren wir uns? Welche Alltagsgewohnheiten schaden uns eventuell? Wie können wir diese langsam ändern? Überdenke auf diese Weise alle Lebensbereiche und prüfe sie auf die praktische Umsetzung des Lebens deiner eigenen Göttlichkeit ab. Wie sieht es in deinen Beziehungen und Partnerschaften aus? Wie verhält es sich mit deiner Wohnsituation usw.?




Natürlich ist es hierbei auch ganz entscheidend, sich nicht zu verzetteln und vor lauter "Baustellen" die gesamte Motivation zu verlieren und dann doch wieder alles beim Alten zu lassen. Am besten pickst du dir ein bis zwei Schwerpunkte heraus, die dir besonders wichtig sind und am Herzen liegen und beginnst hier mit kleinen praktischen Schritten. Es kann dir dabei dienlich sein, dir eine Art Tages- oder Wochenplan zu entwerfen. Mir hilft es immer besonders, Routinen in meinen Alltag einzubauen. Dabei ändere ich dann z.B. einen Monat lang eine Kleinigkeit. Du kannst dir z.B. vornehmen einen Monat lang in deinem Feierabend noch eine Runde im Wald spazieren zu gehen oder erstmal an 4-5 Tagen die Woche. Zieht man solche Gewohnheiten für etwa ein bis zwei Monate durch, sind sie schon zu automatischen Routinen geworden. Was dich also anfangs vielleicht noch eine große Überwindung gekostet hat, geht dann immer leichter und irgendwann mehr oder weniger von selbst. Es erfordert natürlich schon etwas Disziplin. Ein weiterer Trick, um mir förderliches Verhalten anzugewöhnen, liegt für mich darin, mich dafür mit etwas anderem sozusagen zu belohnen. Die Belohnung sollte dann natürlich nicht den gerade vorher erzielten positiven Effekt wieder zunichte machen. Aber sagen wir mal, es gelingt dir nun regelmäßig spazieren zu gehen, was ansich schon dazu führt, dass man sich seiner Göttlichkeit annähert und danach ausgeglichen und zufrieden fühlt. Nun belohnst du dich dafür, dass du das so wunderbar durchgezogen hast damit, dass du dir ein schönes Vollbad gönnst oder etwas Besonderes, Hochwertiges zum Essen machst oder auch mal eine zusätzliche Auszeit für dich einrichtest. Das Schöne daran ist, dass man mit der Zeit in seinem Leben durch positive Änderungen von selbst immer glücklicher und erfüllter wird. Beziehe auch Gott hier unbedingt mit ein und bitte darum dir zu helfen, dich in deinen neuen gesunden Gewohnheiten zu festigen und zu unterstützen. Das Ganze wird irgendwann zu einer Art Selbstläufer, indem du dich zunehmend besser fühlst, erhälst du von selbst immer mehr Eigenmotivation dein Leben noch mehr nach deiner eigenen Göttlichekit auszurichten. Denn natürlich gibt es hier auch immer wieder mal Herausforderungen und Prüfungen, die dir auf deinem Weg begegnen können und testen wollen, wie ernst es dir tatsächlih mit einem Leben nach der göttlichen Ordnung ist. Anfangs kann es dir zeitweise auch eher so vorkommen, als ob sich dein gesamtes Leben erstmal immer schwieriger gestaltet und du keinen Halt mehr findest, weil so viel altgewohntes verschwindet bzw. sich wandelt. Doch mit der Zeit lässt dies nach und alles wird immer leichter, erfüllender und schöner.

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