Umgang mit Tod und Trauer

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Auch für spirituelle Menschen ist der Tod eines nahestehenden Menschen oft sehr herausfordernd.

Der geliebte Mensch ist für uns in 3D von einem auf den anderen Moment plötzlich nicht mehr erreichbar und wahrnehmbar. Es gibt nicht selten noch Vieles, was wir gerne vorher mitgeteilt und dem Verstorbenen auf seine letzte Reise mitgegeben hätten.

Selbst, wenn dir dies bewusst ist und du es bereits weißt, möchte ich zunächst nochmal daran erinnern, dass unser Geist unsterblich ist und niemals verloren geht. Der Verstorbene befindet sich lediglich in einer für die meisten Menschen nicht wahrnehmbaren Ebene.

Zu Beginn kann es dir dienlich sein, dem Toten deine Gefühle und Gedanken (geistig) mitzuteilen. Bedenke aber auch, dass es dennoch wichtig ist, den anderen loszulassen. Sonst ist es möglich, dass Verstorbene in einen erdgebundenen Zustand geraten, aus welchem sie alleine nicht mehr herausfinden. Sie haben sich dann zu lange Zeit nicht von der irdischen Existenz gelöst, um z.B. geliebten Verbliebenen noch nahe bleiben zu können und finden dort dann nicht mehr so leicht heraus. Da sie hier in 3D ohne Leib aber nicht mehr direkt einwirken können, bleibt ihnen einerseits die Möglichkeit mit viel Kraftaufwand "Spukerscheinungen" hervorzurufen, um auf sich aufmerksam zu machen und um Hilfe zu bitten. Andererseits können sie sich an einen anderen, noch lebenden Menschen mit anhaften, um wenigstens durch diesen noch irgendwie mehr oder weniger Einfluss in 3D nehmen zu können. Deshalb ist es sehr wirchtig, die hochkommende Trauer wirklich zuzulassen und mithilfe des Weinens, als Unterstützung für den Loslassprozess auf physischer Ebene, den anderen gehen zu lassen.

Ist es dir gelungen den Verstorbenen mehr und mehr loszulassen, in dem Bewusstsein, ihn so in seiner eigenen spirituellen Entwicklung nicht aufzuhalten und ihm damit einen wertvollen Liebesdienst zuteil werden zu lassen, kannst du dennoch mit ihm in Kontakt treten. Auch, wenn du nicht zu den Menschen gehörst, die direkt mit Verstorbenen kommunizieren können, wird der andere deine Botschaft wahrnehmen. So kannst du ihm in einer Meditation beispielsweise noch alles mitteilen, was dir auf dem Herzen liegt und was ggf. noch an Konflikten und Ungelöstem zwischen euch steht. Auch ist es noch immer möglich zu vergeben oder auch um Vergebung bitten, obgleich es aus göttlicher Sicht keine Schuld gibt. Dies kann auch dem Verstorbenen selbst helfen zu gehen, sofern er ein offenes Anliegen zu Lebzeiten nicht mehr klären konnte und dies ebenfalls gerne getan hätte. Eventuell hilft dir hierbei auch ein kleines Ritual, in welchem du nochmal ganz gezielt von dem Verstorbenen Abschied nimmst und um Gottes Führung und Schutz bittest. Vielleicht stellst du dir dazu ein Foto des geliebten Menschen auf, entzündest eine Kerze und schreibst alles auf, was du gerne noch zu Lebzeiten mitgeteilt hättest. Lasse den anderen abschließend ganz los und gehen und bitte ggf. auch Gott hierzu um Unterstützung.

Vielleicht möchtest du auch einfach um ein Zeichen bitten, dass es dem anderen gut geht. Bist du dafür offen und aufmerksam, wirst du es auch erhalten. Bei mir war es z.B. auch schon so, dass mir Verstorbene im Traum erschienen sind und mir mitgeteilt haben, wie es ihnen geht oder, was sie noch auf dem Herzen hatten. Jene Träume unterscheiden sich deutlich von anderen Träumen, in welchen wir lediglich etwas verarbeiten. Du kannst die geistige Präsenz des anderen wahrhaftig spüren. Um einen solchen Traum kannst du Gott und den Verstorbenen ebenfalls bitten. Lasse aber auch diese Bitte dann im Vertrauen wieder los und lege keinen Zeitpunkt für ihre Erfüllung fest. Auch mir sind solche Träume teils erst mehrere Wochen nach dem Tod des anderen zuteil geworden. Bitte auch Gott um Hilfe dabei, deine Trauer zu verarbeiten und den Verstorbenen loszulassen. Es ist immer möglich für den anderen zu beten, z.B. auch, wenn du den Eindruck hast, dass er irgendwo "festhängt" oder wenn ihm ein sehr traumatischer Tod wiederfahren ist. Im Falle eines traumatischen Todes, ist es wahrscheinlicher, dass ein Mensch in einem dunkleren Gemütszustand war. Dann kannst du Gott bitten, den Verstorbenen dort wieder hinauszuführen.


Haben wir "das Glück" beim Tod eines Menschen dabei zu sein, können wir im helfen diesen Übergang gut zu bewältigen. Dabei ist das Entscheidende, dass der Mensch sich in seinen letzten Minuten angenommen fühlt und mit positiven Gedanken in die andere Welt geht. Denn unsere letzten Gedanken und Gefühle zu Lebzeiten, bestimmen maßgeblich mit, in welcher Zustand wir uns in der anderen Welt wiederfinden.

Abschließend kann dir der Gedanke dienen, das zu tun, was sich der andere für dich wünschen würde und das ist sicher auch Stück für Stück in dein Leben zurückzukehren und dein göttliches Selbst dabei immer weiter zu entfalten und spirituell zu entwickeln.


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