Versenken in Gott

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Innerhalb spiritueller Lehren wird häufig dazu geraten, Helfer aus der geistigen Welt anzurufen, um für bestimmte Herausforderungen Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Nicht selten herrscht das Bild vor, dass ein Mittler zwischen dem Einzelnen und Gott benötigt wird, welche Vorstellung nicht zuletzt durch die Kirche geprägt wurde. Wir dürfen nun wieder erkennen, dass wir uns in allen Angelegenheiten zuerst direkt an Gott wenden können- somit ist es uns möglich, zunhemend ein Instrument/ Werkzeug Gottes zu werden, indem sich unsere individuelle Göttlichkeit entfalten kann. Sollten wir in einem dringenden Anliegen nicht sofort einen Impuls/eine Antwort von Gott erhalten, können wir uns dann, im zweiten Schritt, unterstützend natürlich immer auch an vertraute Helfer aus der geistigen Welt wenden und ihre Hilfe hinzuziehen.


Entscheidend ist hierbei aber in allen Bereichen unseres Lebens, unser höchstes Ideal, Gott und somit das Leben unserer individuellen Göttlichkeit, nicht aus den Augen zu verlieren. Es geschieht durchaus auch, dass Gott uns für die Lösung gewisser Themen oder für das Geben einzelner Impulse, an Helfer aus der geistigen Welt verweist und diese uns dann unterstützen. Um deine eigene An- und Verbindung mit Gott wieder zu stärken und diese daraus folgend wieder deutlich wahrnehmen zu können, dient dir als ein sicherer, erster Schritt die Neuzeitliche Taufe. Zum anderen zählt deine regelmäßige Hinwendung zu Gott ganz wesentlich. Dabei kann das regelrechte Versenken in Gott, dich sehr weiter bringen und heilsam und förderlich auf dein Sein und deine gesamte spirituelle Entwicklung auswirken. Um dich an diese Praxis Stück für Stück anzunähern, kannst du dich gezielt in Meditation begeben.


Dazu richtest du dir ausreichend ungestörte Zeit ein.

Zu Beginn stimmst du dich ein, erdest und himmelst dich und erbittest Gottes Führung und Schutz während deiner Übung.

Wichtig ist auch, alle Alltagsgedanken und -sorgen loszulassen, um innerlich frei zu werden. Fällt dir das ggf. noch etwas schwer, kannst du Gott hierbei um Unterstützung bitten oder auch noch zusätzlich, die dir vertrauten Helfer aus der geistigen Welt.

Von dieser Basis ausgehend, nimmst du deine eigene Verbindung mit Gott wahr. Bleibe hierzu einfach aufmerksam im Moment in der Hinwendung zu Gott. Lasse alles im Vertrauen fließen und nehme wahr, welche Gedanken und Gefühle dabei in dir hochkommen und sich zeigen. Es ist ebenfalls möglich, Gott anfangs um eine individuelle Heiligung für dich zu bitten und dich anschließend einfach empfangend darauf einzustimmen und einzulassen- bereit göttliche Segnungen aufzunehmen.


Wenn du dich dann soweit fühlst und am Ende deiner Meditation angelangt bist, bedanke dich für das Empfangene bei Gott und der geistigen Welt und kehre langsam in das Hier und Jetzt zurück.

Durch wiederholtes Üben, werden deine Wahrnehmungen immer feiner und subtiler. Solltest du anfangs nichts spüren, bleibe im Vertrauen und übe unbeirrt weiter.

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