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Wie kannst du selbst mit Gott in Kontakt treten?

Immer wieder begegnen mir Menschen, die sich selbst als unfähig betrachten, mit Gott in Kontakt zu treten. Hierbei möchte ich besonders darauf hinweisen, dass wir alle mit Gott verbunden und selbst ein Teil von Gott sind. Es ist uns eher nicht möglich, diesen göttlichen, uns innewohnenden Teil zu vernichten. Dennoch haben wir unsere Herkunft derart vergessen, dass es uns mittlerweile nicht selten geradezu unmöglich scheint, mit Gott in Verbindung zu treten. Oft stellen Menschen sich dieses Verbunden- und im Kontakt-Sein mit Gott, als eine überaus mystische außergewöhnliche Erfahrung vor. Doch kann ich dich dahingehend beruhigen. Gott muss nicht zu dir durch einen erscheinenden, hellleuchtenden Engel sprechen. Auch ist es nicht erforderlich "Gottes Stimme" direkt zu vernehmen. Gott kommuniziert ständig mit uns, nur sind wir leider oftmals für seine Kommunikation blind und taub geworden. Ja, tatsächlich bedarf es schon etwas Übung, um göttliche Hinweise und Zeichen wahrnehmen und erkennen zu lernen, falls du eben noch nicht auf die ein oder andere Weise die göttliche Antwort sehr deutlich und direkt zu vernehmen in der Lage bist. Dennoch ist es nicht erforderlich, deshalb vollständig daran zu zweifeln, dass du nicht bereits im Kontakt mit Gott bist und dass Gott dich nicht auch hört und dir antwortet. Meist haben die Menschen über viele Inkarnationen hinweg Gott vergessen bzw. sich von ihm abgewandt und nun erwarten sie, dass Gott am besten sogleich unterlegt mit tönenden Posaunen und einer drönenden Stimme aus dem Himmel zu ihnen sprechen möge.


Im Falle einer solchen oder ähnlichen in dir vorherrschenden Vorstellung göttlicher Kommunikation, solltest du dich ggf. daran erinnern, dass alles Göttliche immer einfach ist. Gott ist alles und in allem. Daher sind auch seine Wege und Möglichkeiten dir zu antworten, damit du auch ganz sicher (und wenn es über deine fünf Sinne ist) in der Lage bist seine Antwort zu vernehmen, einfach. Lerne auch hierbei wieder dir selbst mehr und mehr zu vertrauen. Achte auf in dir hochkommende Empfindungen und Zeichen in deiner Umgebung. Ganz wesentlich ist zudem, dass eigene Gott-Vertrauen zunächst zu überprüfen. Merkst du, dass es dir eigentlich noch sehr an Gottvertrauen mangelt, dass du gar nicht sicher bist, ob Gott wirklich für dich da ist? Ob Gott dich vielleicht sogar im Stich lassen könnte? Dann arbeite zunächst an diesem Thema, an der Versöhnung mit Gott und dem Zurückerlangen deines Gott-Vertrauens. Auch hierbei kannst du trotzdem um göttliche Führung und Schutz bitten, sowie auch um göttliche Impulse und Hinweise. Hierbei ist auch ganz entscheidend, dass du eben auch dann weiter an göttliche Führung glaubst, wenn du bewusst keine Antwort oder einen deutlichen Hinweis vernehmen kannst. Was wäre das sonst für eine Art von Vertrauen?


Ist es dir noch nicht möglich, vertrauensvoll loszulassen, gilt es da nochmals genau hinzusehen. Bist du schon weit im Gott-Vertrauen und nimmst (bewusst) dennoch keine göttliche Antwort oder Hinweise wahr, dann gilt es ebenso weiter dran zu bleiben und dich Gott hinzuwenden. Manchmal geht es für die eigene spirituelle Entwicklung auch einfach darum, erstmal unter Beweis zu stellen, dass man es wirklich erhlich meint, von nun an ein gottgeführtes Leben zu wählen und dabei eben auch eine zeitlang eine Ungewissheit in Kauf zu nehmen - immer bleibend im Glauben an den Göttlichen Sinn darin. Je beständiger du bei deinem neuen, spirituellen Leben bleibst, welches du von Gott leiten lässt, desto deutlicher werden auch die göttlichen Impulse, die du erhälst für dich werden. Schließe dabei keine Möglichkeit der Kommunikation von Gott mit dir aus. Egal, ob sich in deiner Umgebung plötzlich Gespräche ergeben, die dir ein Wegweiser sind oder ob dir ein passendes Buch in die Hand fällt oder du einfach ein Bauchgefühl zu einem Thema verspürst, lerne immer stärker darauf zu vertrauen, was du als göttliches Zeichen zu erkennen vermeinst. Auf deisem Wege stärkst du dein Gottvertrauen und wirst immer bewusster in deinem gesamten Alltag. Gibst du dich Gott wirklich hin, wirst du immer deutlicher erkennen, wie sehr du bereits geführt warst und täglich bist, auch, wenn sich dies manchmal erst einige Zeit später bemerkbar macht. Also folglich ist es nicht erforderlich, dass deine feinstofflichen Kanäle bereits voll geöffnet sind, um göttliche Impulse empfangen und erkennen zu können. Selbst, wenn du meinst, dass es gar keine Antwort für dich gibt, lasse das Anliegen im Vertrauen los. Besinne dich auf die Grenzenlosigkeit Gottes, die sicher auch einen Weg finden wird, um dich zu unterstützen und dich hin zu deiner Vervollkommnung zu führen. Die Dankbarkeit ist neben dem Loslassen zudem ein riesiges Schlüsselelement, um dich in deiner bewusst wahrgenommen Verbindung zu Gott weiter zu bringen. Danke Gott wahrhaftig für alles, wofür du derzeit dankbar bist und du wirst spüren, wie dein "göttlicher Draht" zunehmend stärker wird.

Ein ehrlicher, wahrhaftiger Wunsch und deine reine Absicht, wird dich zum Ziel führen. Nur weil du es nicht sehen kannst, heißt es nicht, dass es nicht schon längt stattfindet.

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