Kombucha

Aktualisiert: 23. Mai

Kennst du bereits das fermentierte Heilpilz-Teegetränk? Ich trinke dieses seit Jahren, weil es so viele positive Wirkungen mit sich bringt und du es ganz einfach selbst machen kannst. Mir schmeckt das süß-säuerliche Getränk nicht nur sehr gut, im Folgenden

möchte ich dir auch kurz die wichtigsten gesundheitsförderlichen Wirkungen des Kombucha vorstellen. Aus meiner und der Erfahrung anderer Kombucha-Trinker, kann ich sehr vieles davon bestätigen.


1. Verdauung und Magen-Darm

Kombucha ist ein fermentiertes Getränk. Dies bedeutet, dass sich im Kombucha probiotische Bakterien bilden, die auch im menschlichen Darm vorkommen und sich somit sehr positiv auf die Darmflora auswirken können. Besonders nach einer Antibiotikatherapie ist es sinnvoll, die Darmflora wieder aufzubauen, wozu Kombucha einen effektiven Beitrag leisten kann. Zudem wirkt das Getränk basisch auf deinen Organismus. Viele Erkrankungen sind auf eine Übersäuerung des Leibes zurückzuführen. Ebenfalls kann das Wachstum von schädlichen Darmpilzen auf diese Weise verhindert werden und Beschwerden, wie: Magenschmerzen, Durchfall, Sodbrennen, Reizdarm und Blähungen, können gelindert werden.


2. Immunsystem

Der Darm ist das Zentrum unserer Gesundheit und bestimmt maßgeblich die Funktionsfähigkeit unseres Immunsystems mit. Das regelmäßige Trinken von Kombucha kann dein Immunsystem auf einfache und zugleich relevante Weise stärken.


3. Entgiftung

Während der Kombucha-Herstellung entsteht Glucuronsäure, die deinen Körper sehr gut bei der Entgiftung unterstützen kann. Jene Säure hilft Giftstoffe wasserlöslich zu machen, sodass diese mit dem Urin ausgeschieden werden können. Dieser Effekt, kann abführend wirken und dich dadurch beim Abenehmen unterstützen.


4. Energielieferant

Kombucha ist überdies ein prima Energielieferant, was nicht nur darauf zurückzuführen ist, dass dieser mit schwarzen und/ oder grünem Tee bereitet werden kann. Auch die vielen Vitamine und Mineralstoffe, die sich in ihm bilden, halten dich fit und fördern deine Konzentration. Auch nach dem Sport ist Kombucha eine gelungene Wahl, um deinen Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt wieder zu füllen.


5. Antioxidans

Kombucha unterstützt wunderbar deine Zellregeneration und kann somit ein strahlendes Hautbild und gesunde, starke Haare fördern. Die entzündungshemmende Wirkund des Getränkes kann vielen Krankheiten vorbeugen.


Ehe ich nun auf die Herstellung des Kombucha eingehe, möchte ich dich noch darauf hinweisen, dass du zunächst für 1-2 Wochen, mit 150 ml Kombucha-Getränk pro Tag beginnen solltest. Du kannst diesen auch mit Wasser verdünnen, falls du dich erst an den Geschmack gewöhnen musst. Schau, wie dein Organismus reagiert und steigere deine täglich getrunkene Menge an Kombucha auf bis zu 1/2 Liter. Ich trinke den Kombucha immer morgens, auf nüchternen Magen. Danach warte ich eine ca. 1/2 Stunde, bis ich etwas anderes zu mir nehme, damit der Kombucha seine stärkende Wirkung auf die Darmflora ungestört entfalten kann.


Kombucha ansetzen


Um mit deiner Kombucha-Herstellung zu beginnen, benötigst du neben unten aufgeführten Utensilien, natürlich eine Starterkultur für Kombucha. Diese kannst du online bestellen, z.B. hier .

Benötigte Küchenutensilien

  • Gärgefäß aus Glas, z.B. Schraubglas

  • Baumwolltuch (z.B. sauberes Geschirrtuch) oder ein Stück Küchenpapier

  • Einweckgummi

  • Glasflaschen mit Deckel, z. B. Bügelflaschen

  • Trichter

  • Sieb

  • Plastiklöffel

Zutaten Pro 1 Liter Wasser

  • 100 ml Ansatzflüssigkeit und Pilz (z.B. hier zu bestellen)

  • 1 L (gefiltertes) Wasser

  • 70 Gramm Zucker

  • 1 Teebeutel Grüntee/Schwarztee

Ich habe ein Gefäß für 2 L Wasser und nehme entsprechend 2 Teebeutel bio Schwarztee und 140 Gramm Zucker plus ca. 200 ml Ansatzflüssigkeit.


Zubereitung:

Alle 10 Tage (spätestens alle 14 Tage) wird das gebildete Kombucha-Getränk aus dem Gärgefäß in Flaschen abgefüllt. Dazu kann man das Getränk durch ein Sieb in die Flasche füllen, um mögliche Pilzrückstände herauszufiltern. Allerdings wäre es gar kein Problem, Teile des Pilzes mit zu verzehren, nur ist deren klitschige Konsistenz womöglich etwas unangenehm. Ein wenig der Kombucha-Flüssigkeit wird im Gärgefäß belassen (je nach Gesamtmenge ca. 100-200ml). Der Kombuchapilz wird mit einem Plastiklöffel aus seiner Gärflüssigkeit entnommen (niemals mit Metallgegenständen berühren) und mit lauwarmem Wasser abgewaschen und wieder zurück in die übrige Ansatzflüssigkeit gelegt, bis er in der neu Zubereiteten „baden“ kann.

Zur Herstellung der neuen Flüssigkeit wird zuerst das (gefilterte) Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht. Anschließend wird dieses von der Herdplatte genommen und die Teebeutel darin für 15 Minuten ziehen gelassen. Danach werden die Teebeutel herausgenommen und der Zucker wird mit einem Schneebesen in den Tee eingerührt, bis er sich aufgelöst hat. Ist der Tee ausreichend abgekühlt (bei Überhitzung stirbt er), wird der Pilz in die neue Flüssigkeit hineingelegt. Das Gärgefäß wird mit einem Küchentuch, statt Deckel, verschlossen und mit einem Gummiring fixiert. Denn der Pilz möchte atmen können. Wichtig ist es sehr hygienisch zu arbeiten, um nicht versehentlich ungewünschte Keime an den Kombucha zu bringen, sodass dieser zu schimmeln beginnt. Hierbei sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen, denn eine weißliche Oberfläche ist bei dem Pilz ganz normal und kein Grund zur Besorgnis.


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