Fasten

Für das eigene Entgiften und Gesundhalten des Leibes spielt Fasten eine große Rolle. Doch oft unterschätzt, wird seine Wirkung auf die spirituelle Entwicklung. In diesem Beitrag möchte ich auf diese Zusammenhänge näher eingehen. Wie in meinem Beitrag zum überhöhten Konsum von Zucker bereits erwähnt, hat unsere Ernährung nicht nur direkte Auswirkungen auf unseren Leib, sondern auch auf geistige Ebenen. Die sogenannten Lebensmittel, die wir heutzutage konsumieren, sind leider entweder oft stark verarbeitet und so von ihrem Ursprung entfernt oder mit Pestiziden und chemischen Zusätzen belastet, es sei denn wir kaufen überwiegend in einem Bioladen unseres Vertrauens oder bauen gar selbst an. Der Satz "Du bist, was du isst", bringt es hierbei gut auf den Punkt. Nehmen wir überweigend solche, aus der göttlichen Ordnung heraus gebrachte Nahrung zu uns, gerät auch die göttliche Ordnung unseres Leibes und Geistes aus dem Gleichgewicht.

Hilfreich kann es sein, deine Speisen zu segnen, um sie wieder in ihre usrpüngliche Form zurückzuführen. Beim Fasten bekommt unser Leib also die Gelegenheit, die oft täglich "nachgefütterten" Gifte und für uns ungeeignetetn Lebensmittel, wieder auszuscheiden - bei regelmäßig durchgeführten Kuren auch jene Stoffe, die sich vielleicht bereits über Jahre eingelagert haben. Während dieses Prozesses ist es also ebenfalls durchaus möglich, dass bestimmte geistige Themen mit an die Oberfläche kommen, wenn die physischen Ablagerungen aus unserem Leib ausgeschieden werden. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, sollten dir während des Fastens Stimmungsschwankungen begegnen, sodass du z.B. plötzlich aus scheinbar heiterem Himmel in Tränen ausbrichst und dergleichen. Dies ist allerdings ein gutes Zeichen dafür, dass sich bei dir innerhalb dieses Prozesses auch geistige Themen mit verabschieden. Ein weiterer besonderer Effekt, der sich beim Fasten einstellt, ist, dass unsere Intuition nicht selten viel klarer wird und deutlich zunimmt. Darunter fallen auch andere feinstoffliche Wahrnehmungen, die sich schärfen können. Wie ich in meinem Beitrag zur Schulung der Intuition bereits beschrieben habe, dienen unsere Darmzotten uns ursprünglich als Antennen, um feinstoffliche Signale aus der Umwelt empfangen zu können, wodurch wir intuitive Führungen erhalten können. Verschiedene Lebensmittel und darin befindliche Stoffe verstopfen unsere feinstofflichen Kanäle zudem, wodurch wir in unseren spirituellen Wahrnehmungen blockiert sein können. Außerdem stellt der Darm das Zentrum unserer Gesundheit dar. Durch regelmäßiges Fasten können wir also mittels damit einhergehender Entgiftung und Reinigung des Darmes, unsere gesamte Gesundheit langfristig verbessern und positive beeinflussen. Innerhalb einer Fastenkur kann es überdies zu einer Art Rückvergiftung kommen, wenn eingelagerte Gifte herausgelöst werden. Dies kann sich dann z.B. in Schwindel, Schwäche oder Kopfschmerzen äußern.

Für den Einstig kann es dir auch bereits sehr dienlich sein, mit Intervallfasten zu beginnen. Ich selbst habe während des Fastens oft mit sehr starker Schwäche zu tun. In solchen Fällen steige ich dann ab und an auch auf Saftfasten um. Nach dem dritten Fastentag, hat sich der Leib dann aber meist erfolgreich umgestellt, wenn man die vorherigen Tage der Kur schon durchgezogen hat. Dann fühlt man sich meist oft völlig leicht und frei und spirituell angebunden. Entscheidend ist, auf deinen eigenen Leib zu hören und zu achten und in dich selbst hineinzuspüren. Ist das Fasten für dich die reinste Tortur und Qual, ist es sinnvoll, dich langsam an das Thema heranzutasten. In einem solchen Fall kannst du tatsächlich vielleicht zunächst mal das Intervallfasten ausprobieren. Möglicherweise beginnst du auch damit, eine Malzeit innerhalb deines Tagesplanes wegzulassen, um dich sanft umzustellen. Für deine spirituelle Entwicklung und Heilung deines Leibes, würde ich dir empfehlen dich dennoch an Fastenkuren heranzutasten oder zumindest überflüssige Malzeiten einzuschränken und auszuschleichen.



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