Umstellung auf vegane (Roh-)kost - leibliche und spirituelle Auswirkungen

Aktualisiert: 20. Mai

Ich gehe davon aus, dass jede Herausforderung, jedes Krankheitsbild und jedes Thema eine gesitige Ursache haben. Dennoch sind Geist, Seele und Leib miteinander verbunden und beeinflussen sich auch wechselseitig. So kann eine Umstellung der Ernährung immer auch geistige Prozesse unterstützen und positiv beeinflussen. Ich habe meine Ernährung über Jahre hinweg, schrittweise umgestellt. Zunächst ging es mir dabei überwiegend darum, Tierleid zu reduzieren und Produkte aus Massentierhaltung auszuschließen. Ich habe mich schon als Kind sehr verbunden mit allen Tieren gefühlt und konnte diese, mir innewohnenden Werte, irgendwann nicht mehr mit meinem Essverhalten in Einklang bringen. Mit 16 Jahren habe ich den Gedanken gehabt, vegetarisch zu leben, da ich nicht mehr wollte, dass ein Tier für mich getötet werden muss, damit ich es essen kann, obwohl ich darauf existentiell nicht angewiesen bin. Schließlich hat es aber noch bis zu meinem 18. Lebensjahr gedauert, bis ich von einem Tag auf den anderen, diesen Vorsatz auch in die Tat umgesetzt habe. Zunächst habe ich den Fleischgeschmack schon vermisst und daher viele Ersatzprodukte konsumiert, um mir den Übergang leichter zu gestalten.

Das erste halbe Jahr meiner vegetarischen Lebensweise, habe ich auch noch Fisch gegessen. Während ich mir eines Tages einen Heringssalat zubereitete und ich diesen aß, wurde mir dann aber extrem übel. Mir wurde klar, dass ich nicht länger zwischen Tieren unterscheiden konnte, indem ich dass eine Leben als "schützenswerter" betrachtete, als das andere. Somit hörte ich ebenso abrupt auf, Fisch zu verzehren. In den ersten Wochen und Monaten meiner Umstellung auf vegetarische Kost, stellte ich fest, dass ich an verschiedenen Körperstellen abnahm und meine Verdauung insgesamt leichter wurde. Allerdings litt ich für ein paar Wochen unter unreiner Haut. Schließelich habe ich verstanden, dass mein Leib, nun nicht mehr ständig mit Tierleichen vollgestopft, sich von einigen Giftstoffen befreien konnte, welche er nun über die Haut ausschied. Daher ist unreine Haut, immer auch der Versuch des Leibes, Gifte von den Organen fernzuhalten, also über die Haut nach außen zu bringen. Sofern du bereits unter unreiner Haut leidest, erkenne darin eine natürliche Entgiftungsmethode des Leibes, die sich durch Weglassen/Reduzieren tierischer Produkte zwar zunächst verschlimmern kann, aber dadurch langfristig verschwindet. Generell wurde mein Geist klarer und ich im Bereich feinstofflicher Wahrnehmungen, immer feinfühliger.



Nach einigen Jahren dieser Lebensweise, berichtete mir ein Mitschüler, dass er nun vegan lebe, aufgrund der Ausbeutung und Haltung der s.g. Nutztiere. Ich fand das Anfangs ziemlich übertrieben und hielt diese Lebensweise auch für ungesund. Dennoch hatte er einen Punkt in mir berührt, weshalb ich später selbst weiter zu dieser Ernährungsform recherchierte. Schließlich musste ich mir eingestehen, dass ich immernoch nicht wirklich hinsehen wollte und mir die vegeatrische Ernährung schön redete. Ich sah die Bilder von leidenden Kühen, die künstlich geschwängert wurden, um "immer" Milch zu geben und ihr Kälbchen nach dessen Geburt entrissen bekommen. Kleine männliche Küken, die massenweise über Forderbänder liefen, um weggeschreddert zu werden. Das war wirklich ein Schock für mich, wie konnte ich da so lange wegsehen? Ich informierte mich genau, worauf es bei veganer Ernährung zu achten gilt und stellte mit Anfang 20, schließlich wieder von heute auf morgen, meine Ernährung auf vegan um, so gut es mir gelang. Natürlich brauchte es einige Zeit, bis ich ein Sortiment an passenden Lebensmitteln gefunden hatte. Auch hierbei setzte ich anfangs noch auf viele Ersatzprodukte. Wiederum wurde meine Haut in der ersten Zeit der Ernährungsumstellung unreiner und ich nahm etwas ab. Diesmal war mir sogleich klar, dass mein Leib dabei war, Gifte auszuscheiden über die Haut. Auch verstand ich, dass mein Leib aufgrund der nicht "artgerechten" Ernährungsweise und mit täglich neu aufgenommen Giften (nicht nur über tierische Produkte, sondern die Umwelt und andere Lebensmittel), diese als Schlacken eingelagert hatte, welche nun ausgeschieden werden konnten, so dass ich etwas an Gewicht verlor. Hierbei gilt es zu bedenken, dass die Tierprodukte heute größtenteils unter schrecklichen Bedingungen, verbunden mit unfassbarem Leid, erzeugt werden. Auch diese Energien, von Angst und Schmerz, sind später in dem Tierprodukt enthalten, welches der Mensch alles mitisst und sich dann wundert, weshalb er schwermütig, verstimmt oder sogar depressiv und panisch wird. Auch biologisch erzeugte Tierprodukte, sind nicht ideal. Aufgrund der Aufbereitung der Milch, mittels Pasteurisierung, gehen zudem die enthalten Nährstoffe auch noch größtenteils verloren, sodass bei herkömmlich produzierter Milch und Milchprodukten, der Leib überweigend noch mit der Ausscheidung dieser Lebensmittel zu tun hat und gleichzeitig keinen Nutzen mehr daraus zieht.

Glücklicherweise gibt es auch hier zunehmend Gegenbewegungen, indem Käse und Co. produziert wird, ohne, dass der Mutter das Kälbchen weggenommen wird und wo Kühe noch draußen auf der Weide stehen. Mittlerweile gibt es sogar in Supermärkten Eier zu kaufen, bei welchen damit geworben wird, dass keine männlichen Küken geschreddert werden. Auch ist der Markt an veganen Ersatzprodukten groß. Allerdings empfehle ich diese wirklich nur für den Übergang, da sich gerade hier oft stark verarbeitete und Prdukte mit chemischen Zusätzen finden. Mit den Jahren der Ernährungsumstellung, ist auch mein Bewusstsein für meinen eigenen Leib mit der Zeit, wieder immer stärker geworden. Bei der Umstellung auf vegane Ernährung, gab es damals beispielsweise kaum vegane Süßigkeiten. Dies hat mich dazu gezwungen meinen Naschkonsum deutlich zu reduzieren. Anfangs fühlte sich das an, wie ein Verzicht, doch ich spürte auch hier eine zunehmede geistige Klarheit und Leichtigkeit. Das ging so weit, dass mir zuckerhaltige Lebensmittel immer weniger schmeckten. Ich erkannte auch stetig mehr die Schädlichkeit von Zucker und stark verarbeiteten Produkten für meinen Leib und Geist, insbesondere Weizen bzw. glutenhaltige Produkte, gingen nach ihrem Verzehr stets mit einer Schwere auf gesitiger und leiblicher Ebene einher. Ich erkannte die dahinerliegenden Gründe für den Verzehr bestimmter "ungesunder" Lebensmittel in ungelösten, geistigen Themen. Darauf möchte ich nochmals genauer, an gesonderter Stelle eingehen. Diese Erkenntnisse führten dazu, mich überwiegend von veganer, biologischer Rohkost zu ernähren. Und was soll ich sagen, seitdem fühle ich mich so vital und fit, wie nie zuvor. Meine Verdauung läuft leicht und genrell habe ich mehr Energie und Lebensfreude.




Der Verzehr ursprünglicher Lebensmittel, wie Wildkräuter, verbinden mich auch mit meiner eigenen Göttlichkeit und helfen mir meine spirituellen Fähigkeiten zu verfeinern bzw. Feinstoffliches klarer wahrzunhemen und meinen Geist möglichst rein zu halten. Letztlich wird der Mensch durch seinen Bewusstseinwandel und den Aufstieg in die 5. Dimension, aus meiner Wahrnehmung, wieder dahin gelangen, sich durch sein eigenes, göttliches Licht zu erhalten und zu nähren. Denn auch der Verzehr von unseren pflanzlichen Geschwistern und das Töten dieser, ist nicht des Rätsels Lösung. Doch es ist ein Weg, sich immer weiter aus uns nicht dienlichen Essgewohnheiten zu befreien und nach dem Himmelreich Gottes, Stück für Stück zu streben. So haben Pflanzen aus Liebe für den Menschen damit begonnen, Früchte zu bilden, die gegessen werden können, ohne, dass hierfür ein Pflanzenwesen getötet werden müsste, bis wir auch diese Illusion des Essens, irgendwann wieder loslassen können. Auch ich bin lediglich auf dem Weg und habe alte Gewohnheiten Schritt für Schritt hinter mir gelassen und tue dies noch immer.






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